Die ganz großen Emotionen | Nina & Frank auf Schloss Jägersburg

01.12.17

Wann habt ihr begonnen eure Hochzeit zu planen?

Verlobt haben wir uns im August 2015 und im Herbst haben wir dann mit der Suche nach einer geeigneten Location begonnen. Das mag früh klingen, aber so hatten wir die Freiheit jeden Termin an unserer Wunsch Location zu bekommen den wir wollten. Ebenso konnten wir bei der Wahl der Dienstleister so gut wie alle bekommen die wir angefragt haben. (Nachdem die Location fest war haben wir sofort bei Frau Herz als Fotografin angefragt und yay, sie hatte Zeit für uns !!)

Nina, wo hast du dein Brautkleid gekauft und was empfiehlst du anderen Bräuten bei der Suche?

Ich habe mein Brautkleid in Lichtenfels bei Bianca’s Brautstudio gekauft. Vom Original-Kleid sind allerdings nur noch die Basics übrig geblieben, ich habe ziemlich viel anpassen lassen 😉  Ich empfehle allen Bräuten sich von starren Vorstellungen zu lösen wie so ein Brautkleidkauf ablaufen „muss“. Wenn du magst, dann zieh ruhig auch alleine los. Mach dir keine Sorgen wenn du keine Ahnung hast welches Kleid es werden soll. Und es ist vollkommen ok, wenn dir bei DEINEM Kleid nicht sofort die Tränen in die Augen steigen – solange du dich wohlfühlst ist alles erlaubt.

Noch ein Tipp: Wenn ihr es schafft, dann vereinbart einen Brautkleid Termin unter der Woche, an Samstagen ist oft viel los und es wird hektischer.

  

Wenn ihr anderen Brautpaaren einen Tipp mit auf den Weg geben könnt, welcher wäre das?

Kommunikation ist das A und O. Sagt euren Trauzeugen/Eltern/Gästen was ihr euch wünscht und vor allem auch was ihr euch nicht wünscht. Wenn ihr keine Tauben oder Baumstammsägen wollt, dann sagt es einfach, es ist allein euer Tag.  Sprecht auch mit den Dienstleistern auf was ihr Wert legt und was euch gefällt. Perfekt ist es hier, wenn am Hochzeitstag die Trauzeugen Bescheid wissen, damit sie euch die Organisationssachen abnehmen können.

  

Was würdet ihr jetzt in der Planung eurer Hochzeit anders machen?

An der Planung würden wir selbst gar nichts verändern. Durch die lange Zeit wurde die Planung auch nie wirklich stressig oder hat sich nach Arbeit angefühlt. Für alles gab es genug Zeit.

  

Was war für euch der schönste Moment eurer Hochzeit?

Nina: Da gab es einige Momente die ich nie vergessen werde. Das Getting Ready war wunderschön, umgeben von meinen Mädels konnte ich mich so richtig entspannen und dann kamen auch noch meine Eltern dazu, da wusste ich, dass alles gut ist. Mein emotionales Highlight war, als Franky mich am Abend mit einer Gesangseinlage überrascht hat. Er hat zwei Lieder gesungen die eine besondere Bedeutung für uns haben und ein Selbstgeschriebenes, da war der ganze Saal völlig berührt und es kullerten einige Tränen.

          

Frank: Diese Frage ist schwierig da man kaum einen Moment aus dem tollen Tag separieren kann der einen nicht unter die Haut geht. Aber es gab einen Moment nach der Trauung und dem Kuchen anschneiden der nahezu perfekt war. Nina und ich saßen im Schlossgarten mit einem Stück Hochzeitstorte. Im Hintergrund spielte eine Band unplugged und ich sah sie an und sagte, dass alles perfekt ist. Sie strahlte mich an und sagte: „Merk dir diesen Moment.“ Das werde ich nie vergessen.

  

Gab es irgendwelche Pannen?

Oh ja. Und keine davon möchten wir missen. Der Trauzeuge hatte an seinem Sakko noch den Magnetschutz des Ladens. Beim Hochzeitstanz wurde die Musik 10 Sekunden vor Schluss aus Versehen unterbrochen. Beim Unterbrechen des Liedes wurde dann aber aus Versehen auch noch ein Partysong eingespielt. Also haben wir es laufen lassen und die Leute auf die Tanzfläche geholt. Die Party ging los und es hat fantastisch gepasst.

 

Wie fühlt es sich jetzt an, eure Hochzeitsbilder anzuschauen?

Märchenhaft. Es ist toll zu sehen wie hübsch sich alle gemacht hatten, wie viel Spaß sie hatten und wie toll der ganze Tag war. Die Bilder verleihen der Hochzeit etwas Magisches und transportieren einen direkt wieder in die jeweiligen Momente. Und man entdeckt beim Ansehen jedes Mal wieder etwas Neues was einem vorher noch nicht aufgefallen ist.

 

Mit Schloss Jägersburg habt ihr eine Location gewählt, an der alles an einem Ort stattgefunden hat. In wie fern hat das die Tagesplanung beeinflusst?

Wir konnten die Hochzeit dadurch etwas später starten lassen. Die Gäste waren für 13:30 eingeladen und um 14 Uhr startete die Trauung. Es war aus unserer Sicht toll, dass es keine Zeitverluste durch Fahrtwege gab. Es hatte dadurch einen entspannten Charakter den man unter den Gästen auch gespürt hat.

  

Wo habt ihr euch eure Hochzeitsinspirationen geholt?

Pinterest. Pinterest. Ähm und viel Pinterest 😉 Ein klein wenig über Messen und Zeitschriften aber wirklich zum großen Teil durch das Internet. Die Facebook Gruppe von „Lieschen heiratet“ und der Blog von „Fräulein K sagt Ja“ haben uns viele Ideen gebracht. Bei der Inspiration zum Tagesablauf konnten wir zum Glück auf fantastische Zulieferer wie Fotografin und Caterer zählen die uns jederzeit Tipps und Unterstützung anboten.

 

Welchen Stress hättet ihr euch jetzt, im Nachhinein, eigentlich sparen können?

Den Wetterbericht so oft anschauen, da macht man sich nur verrückt. Das Wetter kann man doch sowieso nicht ändern. Wir hatten bei unserer Hochzeit Glück und hatten tolles Wetter, es war nur etwas windig. Aber selbst wenn es geregnet oder geschneit hätte – man ist an diesem Tag so voller Liebe, dass einem das vollkommen egal ist.